Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Liebe Mitglieder von Transition Austria!

 

Unser soziales Netzwerk wächst langsam, aber stetig an, und schön langsam bedarf es besserer Such - und Überblicksmechanismen um sich noch auszukennen und es sinnvoll benutzen zu können.

 

Einen kleinen Schritt haben wir nach dem Transition Wien - meeting am 28.2. gemacht, auf dem ganz und gar die online - tools auf dem Programm standen. Der Gründer und Maintainer von Global Transition in Action  (http://www.transitioninaction.com), Les Squires, zeigte uns in einem spannenden Videovortrag wie man das meiste aus NING - Systemen herauszuholen imstande ist.

 

Vor allem zeigte er uns was man mit der Mitgliedersuche alles machen kann. Deswegen die Bitte an alle: Bitte überholt Eure Profilseiten, es wird vielleicht zukünftig auch mehr Profilfragen geben, sodass sich Gleichgesinnte schneller finden können!

 

Als unmittelbare Verbesserung habe ich jetzt einmal begonnen, Gruppentypen einzuführen: damit wird die Suche nach Gruppen ein wenig erleichtert,

Bitte benutzt die vorgefertigten Tabs auf der Gruppen - Editierseite, wenn Ihr eine neue Gruppe anlegt. Manche Gruppen sind auch noch keinem Gruppentypus zugeteilt. Vielleicht ist auch so manche Zuordnung problematisch.  Folgende Gruppentypen sind uns beim Meeting eingefallen:

* Lokale Transition Gruppen: das sind Gruppen, die mehr als ein Thema haben und in einem bestimmten Gebiet, einer Gemeinde oder einem Bezirk so etwas wie Drehscheiben für Transition Arbeit sein wollen, inklusive auch der Einflussnahme auf Politik, Verwaltung, Wirtschaft, sich in Richtung von umfassenden Energiewendekonzepten zu bewegen.

* Regionale Treffen: das sind Netzwerke die ganze Bundesländer oder Regionen erfassen, und bei denen der Austausch und die wechselseitige Stärkung im Vordergrund steht.

* Themen - Netzwerke: das sind die Vernetzungen zu bestimmten Themen, die überall von Relevanz sein können, ob es nun um Gärtnern, Bauen oder Alternativenergien geht. Hier wird primär diskutiert, geforscht, vertieft, ausgetauscht.

* Aktionen und Initiativen: das sind zumeist aber nicht nur lokale Gruppen, die ein bestimmtes Anliegen vorantreiben wollen, zum Beispiel eine Lebensmittelkooperative im 2. Bezirk von Wien

* Firmen und Produkte: das sind "Transition Businesses", Unternehmen bei denen der Community Aspekt, die Auswirkung auf die Umwelt und die eigene Vorbildwirkung im Vordergrund steht.

* Internationales: In diese Kategorie passen viele verschiedene Sachen,

Diese Gruppentypen sind noch keineswegs endgültig, vielleicht wollen die Alternativenforen ihr eigenes Etikett, aber es zeiugt sich dass damit schon ein wenig Struktur ins Durcheinander kommt, halt genau soviel dass man sich besser zurechtfindet.

Hier wäre der Ort für Feedback und Diskussion!

 

 

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Antworten auf diese Diskussion

 

Prinzipiell geht's mir um die Idee der Themen-Netzwerke.

Ich finde es spannend überall Relevanz aufzuspüren - in Bezug auf das selbstorganisierte "gute Leben" u.a.

Ich finde dabei auch wichtig, die Parameter, die dafür als Richtlinie notwendig sind, sichtbarer zu machen -

und, wo immer nötig, auch mit Nachdruck den Politikern einzutrichtern. Es gibt dafür ein schönes Beispiel in Bayern, wo Bürger an die Politiker den Antrag stellten, das in der Verfassung festgelegte Prinzip der Gemeinnützigkeit näher zu definieren, um es leichter in die Praxis umsetzen zu können. Sie fordern nichts anderes als eine Gemeinwohl-Bilanz, die in Punkten meßbar ist  - sozusagen eine Stakeholder-Matrix. Ich stelle mir vor, wie aus einer derartigen Selbstermächtigungsallianz einmal auch eine politische Bewegung entstehen könnte, deren Programm ein Systemwandel für eine sozial-ökologische sichere Welt wäre.

Liebe Ilse,

gestern hab ich zum Thema das Du aufwirfst ein sehr interessantes Gespräch geführt. Ich habe vorgeschlagen, ein Themen - Netzwerk (also eine TA-Gruppe) "Partnerstaat" zu gründen, das sich spezifisch von der Prämisse des "Enablings" kooperativer Verhaltensweisen von Politik und Verwaltung her der Sache nähert.

"Eintrichtern" würde ich es nicht nennen, eher einen Dialog führen auf der Grundlage dass manche Politiker bereits verstehen dass nur den immer komplexeren und selbstorganisierten Netzwerken der Zivilgesellschaft die Gestaltung unserer Zukunft möglich sein wird, und dass wir Mittel und Wege finden müssen diesen Netzwerken die Entfaltung in einer immer noch durch das auf Gewalt und Zwang (und Geld) basierende politische System zu erlauben. Ich denk diese Idee wird in den nächsten Tagen hier als neue Gruppe vorgestellt werden!

Franz

Lieber Franz, ich bin froh, daß du dich mit dem Gedanken der Annäherung an Politik und Verwaltung in Hinblick auf "enablings" (mir gefällt ja Hans Dürrs "wirks" besser) angefreundet hast. Gerade gestern wieder war ich bei der Veranstaltung im Haus der Musik, "Energiewende?", und war überrascht wie toll das Publikum auf zukunftsorientierte Aussagen von Eva Glawischnig und Kromp-Kolb und dann auch aus dem Publikum (auch auf meine, bezügl. ökolog.Fußabdruck und die eklatanten Widersprüchlichkeiten in der Öko-Gesetzgebung) reagierte. Ich meine, es ist höchste Zeit, daß der Dialog radikaler geführt wird - viele Politiker "verlangen" förmlich nach lauten Stimmen aus der Zivilgesellschaft, sie wollen unterstützt werden im Kampf gegen "ihre Feinde" (die sie oft erst erkennen, wenn's zu spät ist). Vielleicht fürchten sie - zu Recht?!? - daß auch bei uns bald die Bürger auf die Straße gehen, um gegen eine 'ökonomische Diktatur' zu revoltieren (Ewiggestrige Anhänger der neoliberalen Ideologie sprechen ja von einer Öko-Diktatur!). Also, von meiner Seite - eine starke Unterstützung deiner Idee! 

Lieber Franz!

Mir sind diese Gruppeneinteilungen schon aufgefallen, wie ich letztes Mal die Neuigkeiten durchforstet habe und ich finde sie praktisch und gut. Ich lese manchmal auch so ein bißchen nach dem Zufallsprinzip einfach quer und komme immer wieder irgendwo an, wo ich noch nie war. Das Potential ist schon ziemlich groß. So als ob Du in einer Stadt aufs Geradewohl losmarschierst. Die Einteilung ist so was wie ein Übersichtsplan der Bezirke.

Ich hab definitiv nicht so viel Zeit zur Verfügung, wie ich bräuchte, um die Möglichkeiten so eines Netzwerks wirklich auszunützen. Auch deshalb weil die Arbeit in den Lebenswerkstätten in erster Linie praktisches (auch ökonomisches ) Tun bedeutet. Nachdem unsere Homepage jetzt Anstalten macht, über die Startseite hinaus in die Welt zu gehen, schaffe ich es vielleicht doch bald, unsere Gemeinschaft als lokale Transitiongruppe im Netzwerk zu verankern.

Fein, dass Ihr so was Konstruktives geschaffen habt, liebe Grüße, Ursula

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