Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

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Aus Erfahrung Lernen

Transition beginnt nicht beim Punkt Null; auch vergangene Generationen mussten Krisen bewältigen.

Art: Thematische Netzwerke
Mitglieder: 21
Neueste Aktivitäten: 27. Okt 2011

Warum diese Gruppe ?

Das Thema von Transition ist die Herstellung eines vorsorgenden Bewusstseins hinsichtlich der unausweichlichen ökologischen und ökonomischen Krise und das Verbreiten effektiver lokaler Handlungsmöglichkeiten.

Vor Urzeiten gab es auch einmal ein offizielles Krisenbewusstsein, wiewohl untrennbar eingebettet in autoritäre nationalstaatliche Strukturen. Eine wirtschaftliuche Landesverteidigung etwa, einen Zivilschutz etc..

Weiters gab es in der Zeit der großen Depression wegweisende geistige Entwicklungen, etwa das Buch von Ralf Bosodi, "Flight from the City" (online hier)

Die Transition bewegung sollte vom Wissen all derer profitieren, die sich im Lauf der Geschichte mit ähnlichen Situationen auseinandergesetzt haben. Diese Gruppe ist speziell diesem Zweck gewidmet.

Diskussionsforum

aus Erfahrung lernen - pattern language 3 Antworten

Hallo Franz,ich unterstütze ganz deinen Ansatz. Hier spielt neben den Erfahrungen in der Vergangenheit, welche uns wertvolle Lehren geben können, auch die Erfahrungen in der Gegenwart, von denen wir…Fortfahren

Tags: Nachhaltigkeit, Lernen, Language, Pattern

Gestartet von Johannes Pfister. Letzte Antwort von ursula gerhold 11. Nov 2010.

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Kommentar

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Kommentar von Franz Nahrada am 7. Februar 2011 um 11:50pm
Naja, ich finde schon dass das Profil in diesem Sinn gedacht ist. Wollte natürlich nicht zuviele Fragen am Anfang stellen, aber man kann das eigene Profil jederzeit korrigieren und verfeinern und darauf hinweisen.
Kommentar von ursula gerhold am 7. Februar 2011 um 9:45pm
Ich habe die Überschrift "was ich so tue" im Profil so verstanden, dass wir dort versuchen können oder sollen, genau einen solchen Eindruck über die eigene Person und die Hintergründe zu vermitteln. Ich stimme mit Dir überein, dass es bei den meisten Beschreibungen kaum möglich ist, ein Gefühl für die Persönlichkeit zu entwickeln. Ich glaube aber auch, dass es einfach den Rahmen dieses Netzwerks komplett sprengen würde, wenn alle derzeit 200 Mitglieder einen Steckbrief verfassen würden, selbst wenn er kurz ist. Es können ja auch Wortmeldungen so interessant sein, dass ich Lust bekomme, jemanden näher kennen zu lernen. Das geht aber vermutlich besser jenseits dieser Plattform bzw. bei regionalen Treffen ( die ich deshalb für sehr wichtig halte).
Kommentar von Karin Lischke am 7. Februar 2011 um 6:47pm
Ein Punkt hierzu: Grundlage für eine gute Vernetzung und dazu zählt ja der Erfahrungsaustausch ist doch, daß man weiß, wer mit welchem Hintergrund hier auf dieser Plattform herumgeistert. Ich sehe aber nicht, daß die notwendigen Infos hinterlassen werden. Ich habe versucht eine Diskussion zu diesem Thema zu starten, habe aber bisher keine Antwort bekommen. Ich persönlich habe nämlich einfach ein entsprechendes Fenster im Profil vermißt, wo ich einen Kurz-LV einstellen könnte.
Kommentar von Helmut Leitner am 19. November 2010 um 12:03pm
Ich sehe eher das Problem, dass in der Vielfalt das Neue nicht zugelassen oder nicht gesehen wird. So nach dem Motto "zwas brauch ma des" oder "eh alles bekannt". Ich glaube, dass sich jeder klar positionieren sollte, ob er sich mit den Kernideen von Transition identifiziert und damit zum Aufbau der Organisation beitragen kann und soll. Oder ob jemand in Kooperation und Austausch und Sympathie - aber außerhalb - steht. Dann sollte das Waschstum unterstützt, aber nicht in Entscheidungsprozesse eingegriffen werden.
Kommentar von Brigitte Kratzwald am 19. November 2010 um 10:29am
Ich finde es wichtig, dass sich nicht neue Initiativen, die unter dem Namen "Transition" entstehen und schon lange bestehende Gruppen, die sich unter anderem Namen um die gleichen Ziele gegründet haben, nebeneinander entwickeln. Die "Neuen" können von den Erfahrungen der "Alten" lernen, die "Alten" können vom positiven Ansatz und der Motivation der "Neuen" profitieren. Ich halte es auf jeden Fall für gefährlich, so zu tun, als wären die Ideen, auf denen Tranisition aufbaut etwas Neues, im Grunde ist es altes Wissen, das hier wieder aktiviert wird. Neu sind die Herangehensweise und die Methoden, die nicht mit Abschreckung und moralischen Appellen argumentieren sondern mit postivien Zielen und dem Argument des Zugewinns an Lebensqualität und vor allem die Kreativität der Menschen auf lustvolle Weise ansprechen. Das halte ich für einen erfolgversprechenden Ansatz. Wichtig ist für mich trotzdem Vielfalt zuzulassen und nicht alle über einen Kamm scheren zu wollen. Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und unterschiedliche Herangehensweisen an Dinge und es gibt immer mehrere Lösungen für ein Problem. In diesem Sinne wünsche ich mir einen konstruktiven Austausch und bereichernde Kontakte zwischen Neuen und Alten.
Kommentar von Ira Mollay am 13. November 2010 um 5:45pm
Lieber Franz, danke für die Einladung. Ich finde es wertvoll, Erfahrungsschatz zu nützen und ihn lebendig zu halten. Gleichzeitig ist es mir wichtig, kreative und innovative Lösungswege zu suchen. Und ich möchte mich stärker auf eine motivierende Vision konzentrieren als auf angstmachende Krisenszenarien.
Kommentar von Gilsa Hausegger am 12. November 2010 um 2:11pm
super :-) das ist schön lieber harald,daß du mit deinem reichen erfahrungsschatz bereit bist dich einzusetzten.ich bin auch dafür daß etwas großes aufbricht :-)))
Kommentar von Harald Hutterer am 11. November 2010 um 6:38pm
Danke für die Einladung.

Aus meiner Sicht hat das gesellschaftliche Lernen aus den Erfahrungen der Vergangenheit in Österreich einen Tiefstpunkt erreicht. Es wird Zeit, dass da was Großes aufbricht. Dafür setze ich mich ein.
Kommentar von Gilsa Hausegger am 11. November 2010 um 3:55pm
danke für die einladung die ich gerne annehme.
eine koizidenz ist, daß ich gerade mit markus ehrenpaar ,dem GFvom naturschutzbund bei dem die agentur für lebensfreude verankert ist ,über die not-wendigkeit lokaler versorgung gesprochen habe.auch im hinblick auf die vernetzung mit den lebenswerkstätten in stainz,die wir besuchen wollen.auch im vulkanland gibt es viele wichtige initiativen zb.die hausmanufaktur.im grund ist es ja die rückkehr zu etwas althergebrachtem,lebensmittel und andere dinge zunächst für den eigenbedarf selbst zu erzeugen und den überschuß zu teilen,in welcher form auch immer ob als verkauf,tausch oder,im sinne der schenkwirtschaft einfach zu verschenken.
schenkwirtschaft ist jedoch nur in einem bewußtsein der fülle möglich.
darum ist mir bewußtseinsarbeit so ein herzensanliegen,daß wir uns bewußt machen wie gut es uns geht,es ist alles da was wir brauchen um ein gutes leben zu führen.es ist eine frage der prioritäten die wir setzen,wofür wir unsere zeit und energie verwenden,welche (kauf)entscheidungen wir treffen.mich begeistert immer wieder der reichtum,die fülle und schönheit der natur,die vielen kreativen möglichkeiten die gärten,kochen und kunsthandwerk bieten.möglichkeiten die körper,geist und seele nähren,fertigkeiten die vielleicht die beste risikovorsorge sind.
Kommentar von Helmut Leitner am 11. November 2010 um 1:02pm
Jeder Mensch denkt in seinem persönlichen Umfeld auch an Risiken und versucht sich dagegen abzusichern.

In anderen Bereichen, wo die Zeithorizont kurz sind, ist dieses vernünftige Risikoverhalten außer Kraft gesetzt. Teilweise in der Wirtschaft, ganz sicher in der Politik. Was passiert schon dem kurzsichtigen Politiker, vor allem weil er sich ja dem Tages(un)geist perfekt anpassen kann?

Es wäre schon spannend, ein Heer zu denken, das sich völlig neu als Kompetenzinstitution für Krisenbewältigung versteht und das sich in zeiten relativen Friedens auf die Katastrophenhilfe konzentriert und eine Stimme Risikovermeidung ist.

Leider ist das Miltiär vom Auftragsdenken einer Befehlshierarchie durchdrungen. "Zerst muss jemand unsere Aufgaben definieren, dann können wir die Strukturen und die erforderlichen Mittel spezifizieren" ... damit ist kein Blumentopf zu gewinnen.
 

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