Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Danke für die Impulse durch das gemeinsame filmische Reisen durch verschiedene Gemeinschaftsprojekte. Es waren interessante Einblicke in sehr unterschiedliche, funktionierende Gemeinschaften.

Mir erscheint es allerdings wichtig, dass verschiedene teilautarke Gemeinschaften aufgebaut werden, die sich untereinander verbinden, damit ein guter Austausch stattfinden kann. Es geht jetzt nicht nur darum, dass sich Gruppen irgendwohin absetzen und sozusagen ihr eigenes Süppchen kochen, sondern es geht um Vernetzung mit anderen, ebenfalls teilautarken Gruppen. Überall gibt es Ideen, Fähigkeiten, Fertigkeiten uvm. Dies alles stellt eine Bereicherung dar und sollte hinausgetragen werden.

Damit wir nun miteinander unterstützend weitergehen können, ist eine gemeinsame Ausrichtung die Grundvoraussetzung.

Es gibt auch zahlreiche Dinge zu klären.

Zuerst sollte man sich selbst darüber klar werden, was man gerne möchte, was wichtig ist, welche Prioritäten man setzt usw.

Was sind meine eigenen Bedürfnisse? (bin ich mir darüber schon klar?)

 

Intention - was will ich mit dieser Absicht? (Aus welchem Grund möchte ich ein Gemeinschaftsleben?)

 

In welchem Maße bin ich gemeinschaftsfähig?

 

Welche Ideen, Wünsche, Konzepte etc. habe ich?

 

Was ist mir wichtig/was weniger, oder gar nicht?

 

Welche kreativen Gaben und Fähigkeiten möchte ich in die Gruppe einbringen?

 

Was bin ich bereit zu tun?

 

Was erwarte ich von Anderen?

 

Wie stelle ich mir Gemeinschaftsleben vor? Welche Vor/Nachteile sehe ich?

 

Wie und wo möchte ich meinen Lebensunterhalt verdienen?

 

Wie soll der Ort aussehen? Lage, Größe....
Wohnhäuser (unterschiedliche Größe)

Gemeinschaftshaus für interne und öffentliche Veranstaltungen verschiedenster Art (Vorträge, Workshops, Seminare, Ausbildungen etc.)

Gesundheitszentrum

Schule

Geschäfte

Pension (Übernachtungsmöglichkeit

 

Gruppengröße (Team, Dorf?)

Energieversorgung

Wie viel Lebensmittelautarkie? 

Welche Einrichtungen sollen vorhanden sein? 

Schul- und Bildungssystem (Weiterbildung, ...) 

Transport - Verkehr (innerhalb & Anbindung nach Außen) 

Infrastruktur (Geschäfte, ...)

Finanzierung

Welche Rechtsformen sind geeignet: Genossenschaft? Stiftung? Etc.

 

Von größter Bedeutung ist, dass die Mitglieder gemeinschaftsfähig sind, ein persönliches geistiges/spirituelles Wachstum anstreben und ihnen das Wohl der Gemeinschaft ein Anliegen ist. Gleiche Visionen/Ziele sollten verfolgt werden.
Soziale und ökologische Bedürfnisse der Menschen sollen erfüllt werden.

 

Zahlreiche Fragen wie diese, werden auftreten:

Was ist alles zur Verwirklichung nötig? 

Wie soll, wie kann Gemeinschaftsleben gestaltet werden/sein, damit es funktioniert und zur Verbesserung jedes Einzelnen beitragen kann?

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Welchen Personen bedarf es, diese Gemeinschaft aufzubauen?

Einige Beispiele:

Medizinisches Personal, Heilpraktiker, Heiler, Energetiker etc.
Lehrer verschiedenste Bereiche
Koch (Küchenpersonal)
Elektriker
Installateur

 

Personen für:

Finanzwesen

Rechtswesen

Öffentlichkeitsarbeit

Permakultur, Gartengestaltung, Feng Shui
Architektur (Bauen, Sanierung)
Alternative Energien

 

Dies waren einige Ideen von mir und ich freue mich über eine Ergänzung durch Euch.

Bitte um Weitersendung dieses Links an Alle, die beim gestrigen Abend dabei waren und noch nicht in dieser Gruppe sind.

Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag!

Silvia

Seitenaufrufe: 77

Antworten auf diese Diskussion

Liebe Silvia,

ja das ist eine stolze Liste dagegen nimmt sich das Profil in Transition Austria bescheiden aus. Ich denke dass es ernsthafter Arbeit bedarf um die gemeinschaftsinteressierten menschen zusammenzubringen und habe auch gestern gezeigt, wie sich ein klares Bewusstsein herausbildet, dass dazu sowohl Zusammenarbeit als auch "unternehmerische Eigeninitiative" gefragt sind. Das Open Source Modell zeigt uns wie das geht. Zum Beispiel brauchen wir eine Datenbank und eine gemeinsame Wissensbasis, während das Begleiten von Gruppen durch verschiedene Phasen der Projektbildung einzelnen Menschen auch Einkommen und Existenzmöglichkeiten verschafft. Ich habe Euch besonders auf Barbara Strauch, Ronald Wytek/Silke Müntenwarf, Martin Kirchner hingewiesen. Es passiert gerade ein Prozess in den sich fähige Leute einklinken sollten, auch so etwas wie die Commons der Geleinschaftsszene einzuführen.

Lieber Franz,

 

Deine Worte sind für mich stimmig.

 

Eine kleine Anmerkung: Bevor sich noch fähige Leute einklinken, sollte sich Jeder die nötige Klarheit verschaffen, wie wichtig ihm Gemeinschaftsbildung tatsächlich ist und ob er jetzt für einen größeren Arbeitsaufwand bereit ist und dafür Zeit investieren möchte.

Ebenso Klarheit verschaffen sollte man sich zumindest über die Antworten meiner ersten 12 Fragen. (Es gäbe sicher noch weitere Fragen, die ich nicht erwähnt habe.)

Je präziser die jeweiligen Bedürfnisse, Wünsche, Visionen dargestellt werden, desto besser kann die Verständigung mit den anderen Gruppenmitgliedern sein und desto klarer können diese Anliegen nach Außen getragen werden, um die nötige Unterstützung erhalten zu können.

 

RSS

© 2020   Erstellt von Franz Nahrada.   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen