Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Das Symposion in Seebenstein war gut besucht und hat den TeilnehmerInnen viel gebracht - und auch Anstoß und Impulse gegeben, neue inspirierte Orte und Projekte zu schaffen. Wie aber geht der Prozess weiter? 

* Wollen wir weiter an dem Vorhaben arbeiten, eine "Klösterfamilie" zu bauen, die ganz verschiedene Vorhaben in Beziehung zueinander bringt und den Suchenden eine "Landkarte der Möglichkeiten" in die Hand gibt? Wie kann das ganze in der wachsenden Gemeinschaftsvernetzung positioniert werden, die ja auch ganz massiv in Bewegung geraten ist an dem anschließenden Wochenende?

* Sollen und wollen wir unsere geistige Arbeit am Aufarbeiten der Themen und Muster der Klostergeschichte vertiefen? Wer hätte daran Interesse und Vorschäge?

* Wie geht es den einzelnen Orten und Projekten, die entstanden oder durch das Symposion gewachsen sind? Sind die "Träume" nur kurzfristige Luftblasen gewesen oder werden sie tatsächlich Realitäten? Was ist in der Zwischenzeit geschehen?

* trauen wir uns zu, dass wir mit dem Thema weitermachen? Sollen wir z.B. noch einen Versuch starten, uns noch stärker mit den "wachen" christlichen Klöstern in Verbindung zu setzen und über gemeinsame vernetzte Verantwortung in der Welt von heute nachzudenken?

Das sind nur einige der Fragen die unter diesem thread diskutiert werden sollten....

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Antworten auf diese Diskussion

* Ende Oktober wirds ein Vernetzungstreffen geben wo Innovationen zur Verbindung verschiedener Sites diskutiert werden. Eine Idee wäre einen Zugang zu einer Datenbank von Menschen, Gemeinschaften und Orten in Österreich zu machen und dabei auch explizit Kategorien einzubauen, die auf inspirierte Gemeinschaften zielen.

Im Dezember soll ein Symposion "Liebesdörfer" stattfinden, wo in bewusster Abgrenzung vom Klosterthema das Wahrnehmen der Gemeinschaft, der einzelnen Menschen, der Sinnlichkeit des Augenblicks im Zentrum steht. Ich halte das für dennoch innerlich sehr verwandt, wir zeigen damit dass wir auf der Suche nach pluralen Modellen für das Leben von Morgen sind.

http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?SymposionLiebesd%f6rfer

Danke, dass Du Dir weitere Gedanken über dieses komplexe Thema gemacht hast und Du diese so gut formuliert an uns weitergegeben hast.

 

Hier sind meine Antworten auf 3 Deiner Fragen:

1): „Wollen wir weiter an dem Vorhaben arbeiten, eine "Klösterfamilie" zu bauen, die ganz verschiedene Vorhaben in Beziehung zueinander bringt und den Suchenden eine "Landkarte der Möglichkeiten" in die Hand gibt?

 

Ja, das möchte ich gerne, da ich dies als sehr wichtig erachte. Eine gute Vernetzung untereinander ist unbedingt erforderlich. Das gilt sowohl für bereits bestehende Gemeinschaften verschiedenster Arten, als auch für Kleingruppen, welche ähnliche Wünsche, Visionen haben, jedoch noch nicht an einer Umsetzung gearbeitet haben. Ebenso gibt es sicherlich zahlreiche Einzelpersonen, welche gerne in einer Gemeinschaft mitarbeiten würden, es aber an entsprechenden Kontakten fehlt.

 

2) * Sollen und wollen wir unsere geistige Arbeit am Aufarbeiten der Themen und Muster der Klostergeschichte vertiefen? Wer hätte daran Interesse und Vorschläge?

Interessant wäre das schon. Mit Vorschlägen kann ich allerdings nicht dienen. Meinen Einsatz sehe ich eher darin, dass ich Vorschläge, Ideen ergänze, wenn mir dazu noch etwas einfällt. Ich erkenne, was eventuell fehlt; auch das, was den Gruppen untereinander fehlt. „Was braucht die Gruppe?“

So hat Jeder sein spezielles Einsatzgebiet und es ist wichtig, dass man dies auch kennt.

 

3) * Wie geht es den einzelnen Orten und Projekten, die entstanden oder durch das Symposion gewachsen sind?................

Es würde mich sehr interessieren, was bereits umgesetzt werden konnte oder noch immer wird. Es waren interessante Projekte und die Erfahrungen, welche bei einer Umsetzung gemacht wurden, erachte ich als dienliche Hinweise. Ebenso dienlich kann es sein, die eventuellen Blockierungen zu erfahren, die eine Umsetzung noch nicht möglich gemacht haben.

„Was funktioniert?“ (Wie wurde es gemacht/umgesetzt? Was wurde berücksichtigt? Usw.)

„Was funktioniert nicht?“ (Weshalb?)

Beides ist wichtig, denn auch die noch nicht bewältigten Hürden lassen Vieles erkennen, das man bei späteren Projekten berücksichtigen könnte.

Es könnte aber auch durchaus möglich sein, dass einem "Außenstehenden" etwas auffällt und dessen Beitrag dann zu einer guten Realisierung des Projekts beitragen könnte.
Das ist doch das Schöne an einem befruchtenden Miteinander, dass eine Horizonterweiterung stattfinden kann.

 

 

Herzliche Grüße

 

Silvia

Danke Silvia, mal sehen welche weiteren Reaktionen kommen. Bei mir ist gerade so eine Zeit in der ich sehr stark Einschränkungen und Hindernisse spüre, an dem Projekt wirklich entschieden weiterzuarbeiten, und bin daher froh wenn sich Menschen finden die diese Intentionen aufnehmen und weiterführen wollen. Wir stehen einfach vor dem ungelösten Problem dass es zwar genug Kulturkreative Menschen gibt für die vielen Aufgaben, aber deutlich immer noch zuviele Mehrgleisigkeiten.

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