Transition Austria

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Muster für Transition

Muster sind nach Christopher Alexander dauerhafte und miteinander verwobene Problemlösungen; sie sind die Strukturen die lebendige und nachhaltige Systeme ermöglichen. Rob Hopkins schlägt eine "Mustersprache für Transition" vor - wir diskutieren sie

Art: Thematische Netzwerke
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Eine Mustersprache für Transition, aber was ist eine Mustersprache?

David Holmgren (2002): "Wir brauchen ein breites Repertoire vertrauter Muster in einem verbundenen Spektrum von Größe, Sequenz und Geometrie von denen wir wissen dass sie die Tendenz haben, in natürlichen und nachhaltig gestalteten menschgemachten Systemen wiederzukehren. "

EINFÜHRUNG

Eine Muster Sprache (von Christopher Alexander)
Der Urheber der Idee der Mustersprachen, Christopher Alexander geht - zunächst im Bereich Bauen und Architektur - von der Überzeugung aus, dass die Menschen die Fähigkeit haben, zeitlose und wertvolle Dinge in allen Lebensbereichen zu schaffen und daß diese Fähigkeit in der industriellen Gesellschaft durch Spezialisierung und Arbeitsteilung aber weithin verschüttet wurde. Professionelle Gestalter haben zumeist kein Interesse, diese Fähigkeit freizulegen - was man an den oft lebensfeindlichen Resultaten moderner Architektur erspüren kann.

Die Muster-Sprache (A Pattern Language) ist zunächst eine Planungshilfe die diese Kompetenz für die alltägliche Lebensgestaltung wieder freilegen will. Die 'Muster' sind Antworten auf alle Arten von Entwurfsproblemen. Wie hoch soll eine Fensterbrüstung sein? Wie viele Geschosse soll ein Gebäude haben? Wieviel Siedlungsfläche sollen Gras und Bäume einnehmen? Der Maßstab dieser Bausteine reicht von 'unabhängigen Regionen' (also planetar) bis zur 'schmalen Deckleiste'. (Details der Einrichtung) - was Alexander in den Augen moderner Spezialisierung noch mehr zum Außenseiter gemacht hat. Die Muster-Sprache erinnert an ein Regelwerk und ist auch tatsächlich wie eine Check-Liste beim Entwerfen verwendbar. Die Muster sind aber nie zufällig oder rein empirisch aufgenommen, sie sind immer die Ergebnisse der vorangegangener Argumente und Gedankengänge. Jedes Muster besteht aus einer Problemstellung, einer Erörterung des Problems mit einer Illustration und aus der Lösung. Das Verständnis dieser Gedankengänge ermöglicht es auch, für den konkreten Fall weitere - oder andere - Schlußfolgerungen zu ziehen. Auf rationalen Wegen spürt Alexander jenen Qualitäten der gebauten Umwelt nach, die vielfach als rational nicht nachvollziehbar ("Lebendigkeit") angesehen werden, und doch einen ganz wesentlichen Grund dafür ausmachen warum sie funktionieren und von uns auch als funktionierend verstanden werden.
WORUM ALSO GEHT ES HIER ?

Die Alexanderschen Muster sind nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was mit Mustersprachen dargestellt und bearbeitet werden kann. Im Jahr 2010 kündigte Rob Hopkins an dass er Transition als eine auf einer Mustersprache aufbauende Denkrichtung und Bewegung weiterentwickeln helfen wolle. Seine erste Veröffentlichung war eine Broschüre für die jährliche l Transition Network Conference (Juni 2010) Download (Achtung, das ist ein 8+ MB pdf). Einführung auf Site 6-7, Muster ab Seite 29.

Audio: Rob's workshop at the Transition Network conference, 2010

Article in the Energy Bulletin about rethinking Transition as Pattern Language


BIBLIOGRAPHY

The Timeless Way of Building, Copyright 1979 by Christopher Alexander
A Pattern Language, Copyright 1977 by Christopher Alexander
The Oregon Experiment
Permaculuture: Principles & Pathways Beyond Sustainability, Copyright 2002 by David Holmgren


UNANSWERED QUESTIONS

Diskussionsforum

Musterliste Rob Hopkins - Gruppen 1 - 3 16 Antworten

Georg Pleger hat mal mit einer Übersetzung der Musterliste von Rob Hopkins angefangen.1.1.Post petroleum Stress Disorder (dealing with grief)*Umbruch durch den Post-Öl-Stress1.2.Critical Thinking…Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Helmut Leitner 15. Okt 2010.

0.6 Beispiels Muster "Living Network" (Knut Berndorfer) 7 Antworten

Knut Berndorfer schreibtDas ist ein Versuch ein Muster gemeinsam zu entwickeln - und darüber hinaus herauszufinden diese plattform zu nutzen - der folgende text ist eine mischung aus meinen notizen…Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Helmut Leitner 11. Okt 2010.

0.0 Neues von der Transition Musterentwicklung 5 Antworten

Die Entwicklung der Transition Muster im Dialog mit Rob Hopkins....beginnt heute:…Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Franz Nahrada 3. Okt 2010.

0.5 benachbarte Muster und Mustersprachen 6 Antworten

Knut Berndorfer schreibt in einer Nachricht an alle Gruppenmitglieder:hab mir gerade das buch common wealth von negri/hardt besorgt und finde dass einiges davon in den kontext der mustersprache…Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Helmut Leitner 16. Sep 2010.

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Kommentar

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Kommentar von Franz Nahrada am 17. Januar 2014 um 7:59pm

Ich hab Rob Hopkins Mustersprache wiedergefunden ....
http://www.transitionnetwork.org/ingredients

sehr volkstümlich, weiß nicht ob mir das so gefällt ....

Kommentar von Thomas Moritz am 26. Oktober 2012 um 12:44pm

Das neue Buch von Christopher Alexander ist endlich erschienen - http://www.amazon.com/Battle-Life-Beauty-Earth-World-Systems/dp/019...

Kommentar von Helmut Leitner am 20. September 2011 um 12:01pm
Diese beiden Artikel -  von Michael Mahaffy and Nikos Salingoros - könnten vielleicht für den einen oder anderen hier interessant sein:

http://www.metropolismag.com/pov/20110906/the-radical-technology-of...

http://www.metropolismag.com/pov/20110919/the-sustainable-technolog...

Helmut
Kommentar von Franz Nahrada am 30. Oktober 2010 um 8:58am
Jetzt auch in Kooperation mit Freunden in der Schweiz:

http://neustartschweiz.ch/forum/muster-f-r-transition
Kommentar von Helmut Leitner am 21. September 2010 um 7:18pm
Rob Hopkins hat gestern auf
http://www.transitionnetwork.org/patterns/getting-started/measurement
die Diskussion und Ausarbeitung des ersten Musters begonnen.
Kommentar von Knut Berndorfer am 12. September 2010 um 5:12pm
Das ist ein Versuch ein Muster gemeinsam zu entwickeln - und darüber hinaus herauszufinden diese plattform zu nutzen - der folgende text ist eine mischung aus meinen notizen aus dem letzten jahr - und oft in englisch und es ins deutsche zu übersetzen fällt mir oft schwer - jedenfalls möchte ich gerne euer feedback ob dies ein brauchbares muster für ein workbook ist - und wenn ja ob und wie wir daran vielleicht gemeinsam weiterarbeiten können

Social Systems as Living Networks





Das Problem; die Herausforderung
The central hierarchic, Top-down, power structure of the Empire, driven by super competition, greed and inequality ….. - leads to the destruction of the human habitat (the earth and all living beings) and even threatens the human race.

Life can be the best teacher to reconnect to our sources of All Being Well (Well Being for All)

According to systemic understanding of life, living systems continually create, co-create, themselves by transforming or replacing their components.

Social systems as living networks are self-generating networks of communication. Each communication creates thoughts, emotions and meanings, which gives rise to further communications. In this way, the entire network generates itself, producing a common context of meaning, shared knowledge, rules of conduct, a boundary of expectations, of confidentiality and loyalty, and a collective identity for its members.

Social systems produce material as well as non - material structure - the culture. Culture is the integrated system of socially acquired images, thoughts, values, beliefs and rules of behaviour. The culture constrains the actions of individuals and these rules of behaviour are continually reinforced by the network of communication.

The material infrastructures of society are embodiments of society´s culture. As the culture evolves, so does its infrastructure.

Material structures are buildings, roads, technologies, works of art, texts, that become structural components of the network; and they also produce material goods and artefacts that are exchanged between the network´s nodes.

They are created for a purpose and according to some design. They are embodiments of the shared meaning generated by society´s networks of communication. And it is important to see, that technologies will also shape human behaviour and growth.

Deshalb:
Die Bewegung geht dahin soziale Zellen zu bilden – Gemeinschaften, Teams, Gruppen, small companies – innerlich vereint durch eine Kultur der Kooperation und Selbstermächtigung – die sich vernetzen und integrieren in Dörfern, Nachbarschaften, Stadtteilen und diese dadurch verändern. Diese sozialen Strukturen werden die benötigten materiellen Strukturen erschaffen, die eine lokale Lebensweise und Wirtschaft ermöglichen, gekennzeichnet durch eine Basisautonomie und fairen Handel .

There are many ways to build communities of collective learning and shared meaning. Well researched are communities of shared practice (see wenger … see also pattern 2.11. forming working groups) …. communities of shared reflection (like dialogue) or communities for formation of shared will (see change lab – theory U scharmer – see also 2.6 visioning – further study circles, world cafes etc

es scheint das bild ist verloren gegangen und das posten klappt
Kommentar von Franz Nahrada am 7. September 2010 um 11:02am
Uff. Es ist aber schon schwer genug die Zeit zu finden immer mal was auf Deutsch voranzubringen. Im Prinzip hast Du ja recht....
Kommentar von Andreas Exner am 7. September 2010 um 10:23am
Ich beginne mich gerade ein wenig in den pattern language Ansatz einzulesen. Gleich zu Beginn fällt mir hier auf, dass diese Debatten hier tunlichst auf Englisch oder noch besser zweisprachig geführt bzw. (realistischerweise) dokumentiert werden sollten.
Kommentar von Franz Nahrada am 19. August 2010 um 1:45pm
Kommentar von Helmut Leitner am 17. August 2010 um 4:43pm
Ah, gerade sehe ich, woher das einleitende Statement kommt:
http://transitionus.ning.com/group/patternlanguagestudygroup
 

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