Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Die Entwicklung der Transition Muster im Dialog mit Rob Hopkins....beginnt heute:

http://transitionculture.org/2010/09/20/transition-as-a-pattern-lan...

Seitenaufrufe: 53

Antworten auf diese Diskussion

das ist spannend,da wir gerade am entstehen des ersten "lehrganges für den wandlungsprozess" - vorläufiger name- arbeiten und ich den eindruck und das gefühl habe,daß es da auch um das kreieren eines bzw.mehrerer muster geht.mehrere muster die zusammen ein größeres bilden.ein mandala von mandala.passt das zur mustertheorie ? ich bin noch nicht so weit vorgedrungen,erfasse es eher gefühlsmäßig,intuitiv und leite es auch von der arbeit mit mustern in meiner therapeutischen arbeit ab.
Mandalas sind für mich sowas wie emotional - sinnfällige Ausdrücke einer komplexen, lebendigen Harmonie. Es wird schon entfernt was miteinander zu tun haben. Jedenfalls ist es eines der innersten Geheimnisse der Mustertheorie, dass "Muster miteinander größere Muster bilden". Das wird es wohl gewesen sein was Christopher Alexander zum Nachdenken über das "Wesen von Ordnung" (Nature of Order) gebracht hat. "Lebendige" Ordnung entsteht nicht von außen, sondern durch das Zusammenwirken von Mustern. Mustersprache ist die Grammatik dieses Zusammenwirkens, es geht um viel mehr als nur um ein "Vokabular", es geht auch um Sequenzen und Konstellationen. Gleichzeitig beansprucht die Mustertheorie so etwas wie ein empirisch - wissenschaftliches Verfahren zu sein, ihre Muster sind eben solche die der Realität standhalten, durch die hindurch Realität lebt und nicht nur das Imaginäre.
zum Beispiel ist die gegenständliche Debatte um "Measurement" eine sehr pragmatische: was nicht gemessen und dokumentiert werden kann, ist sehr schwer zum Gegenstand der politischen und gesellschaftlichen Wirksamkeit zu machen. Da muss ich gleich an die Äußerung eines höheren Beamten der australischen Nationalbank denken, der unlängst Revolutionäres von sich gab:

http://www.abc.net.au/news/stories/2010/09/17/3015176.htm

A senior Treasury official has admitted that his department has been
guilty of overusing gross domestic product (GDP), after recognising that
it is a flawed measure of economic wellbeing and social progress.

The Treasury's macroeconomics director Dr David Gruen told an audience at
the NatStats conference in Sydney today that the body uses gross domestic
product to measure economic wealth despite knowing its limitations.

"Economists and statisticians have long known that GDP is not and was
never intended to be a measure of wellbeing or progress. While we have
long known its limitations, we as a discipline, have not done enough to
discourage its use in inappropriate places," Dr Gruen admitted.

"In fact, we arguably, if inadvertently, do much to promote GDP as a
measure of progress. For example, speaking of my own institution, in the
budget papers we present detailed analysis on the level and growth of GDP
as well as its determinants."

As Dr Gruen reflected on the use and importance of the GDP, he cautioned
institutions to be more mindful of how it is utilised.

He went on to say that the GDP has a lot of limitations, particularly
because it does not take into account most household production.

It also does not factor in many goods and services produced by the public
sector, thus in effect favouring the private sector and privatisation.

"It is largely a measure of market production and therefore misses a
significant amount of household activity as it excludes home production
of goods and services other than imputed rents," Dr Gruen explained.

"It doesn't appropriately measure the goods and services produced by the
public sector, and it can also sometimes give a misleading picture of how
well the economy is performing."

Dr Gruen's views were echoed across the NatStats panel which included
OECD chief statistician Martine Durand, United Nations statistics
division director Professor Paul Cheung and Griffith University's
Associate Professor Geoff Woolcock.

Ms Durand preceded Dr Gruen's speech by saying that governments need to
stop using GDP as the primary measure of wellbeing and instead use a
range of indicators with broader coverage.
ich glaube daß muster,z.b. im sinn von ritualen,die verschiedenen realitäten verbinden können.erleb-und erfahrbar in der systemischen arbeit,aber auch in den täglichen ritualen die unser leben strukturieren und bewußt angewandt
mehr harmonie oder freude,schönheit usw.in unser leben bringen können.das heißt die transpersonalen
qualitäten werden dadurch sinnlich erfahrbar.ich glaube auch daß die menschen,wie in den von helmuth in seinem buch angeführten beispielen gefühlsmäßig auf die in den formen (z.b.bauten) zum ausdruck gebrachten qualitäten reagieren.ich glaube auch,daß ein wesentliches element einer neuen, ganzheitlichen,dem leben dienenden kultur die öffnung für die seelenebene,die herzöffnung ist.diese öffnung für die gefühle,für feinere wahrnehmungen eröffnet ungeheuren reichtum und tiefes erleben und reduziert die gier nach mehr und mehr und mehr.künstlerische arbeit,tanz,gesang,etwas selbermachen,kochen,zu fuß gehen vor allem in der freien natur,kochen ..all das und vieles mehr kann,bewußt und liebevoll getan öffnend und verbindend wirken.
Die Patternentwicklung findet jetzt auf hier statt:

http://www.transitionnetwork.org/patterns

RSS

© 2020   Erstellt von Franz Nahrada.   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen