Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Knut Berndorfer schreibt

Das ist ein Versuch ein Muster gemeinsam zu entwickeln - und darüber hinaus herauszufinden diese plattform zu nutzen - der folgende text ist eine mischung aus meinen notizen aus dem letzten jahr - und oft in englisch und es ins deutsche zu übersetzen fällt mir oft schwer - jedenfalls möchte ich gerne euer feedback ob dies ein brauchbares muster für ein workbook ist - und wenn ja ob und wie wir daran vielleicht gemeinsam weiterarbeiten können

Social Systems as Living Networks

1. Das Problem; die Herausforderung

The central hierarchic, Top-down, power structure of the Empire, driven by super competition, greed and inequality ….. - leads to the destruction of the human habitat (the earth and all living beings) and even threatens the human race.

2. Die Lösung 

Life can be the best teacher to reconnect to our sources of All Being Well (Well Being for All)

According to systemic understanding of life, living systems continually create, co-create, themselves by transforming or replacing their components.

Social systems as living networks are self-generating networks of communication. Each communication creates thoughts, emotions and meanings, which gives rise to further communications. In this way, the entire network generates itself, producing a common context of meaning, shared knowledge, rules of conduct, a boundary of expectations, of confidentiality and loyalty, and a collective identity for its members.

3. Details

Social systems produce material as well as non - material structure - the culture. Culture is the integrated system of socially acquired images, thoughts, values, beliefs and rules of behaviour. The culture constrains the actions of individuals and these rules of behaviour are continually reinforced by the network of communication.

The material infrastructures of society are embodiments of society´s culture. As the culture evolves, so does its infrastructure.

Material structures are buildings, roads, technologies, works of art, texts, that become structural components of the network; and they also produce material goods and artefacts that are exchanged between the network´s nodes.

They are created for a purpose and according to some design. They are embodiments of the shared meaning generated by society´s networks of communication. And it is important to see, that technologies will also shape human behaviour and growth.

Deshalb:
Die Bewegung geht dahin soziale Zellen zu bilden – Gemeinschaften, Teams, Gruppen, small companies – innerlich vereint durch eine Kultur der Kooperation und Selbstermächtigung – die sich vernetzen und integrieren in Dörfern, Nachbarschaften, Stadtteilen und diese dadurch verändern. Diese sozialen Strukturen werden die benötigten materiellen Strukturen erschaffen, die eine lokale Lebensweise und Wirtschaft ermöglichen, gekennzeichnet durch eine Basisautonomie und fairen Handel .

There are many ways to build communities of collective learning and shared meaning. Well researched are communities of shared practice (see wenger … see also pattern 2.11. forming working groups) …. communities of shared reflection (like dialogue) or communities for formation of shared will (see change lab – theory U scharmer – see also 2.6 visioning – further study circles, world cafes etc

es scheint das bild ist verloren gegangen und das posten klappt

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Antworten auf diese Diskussion

Knut, ich halte das für eine Art Meta-Muster, weil es so allgemein ist. Was ist ein Soziales Netzwerk? Das kann wohl eine Selbsthilfegruppe ebenso sein, wie ein gemeinnütziger Verein oder diese Transition/Alternativenforen und hundert andere Formen und Inhalte!!! Die Allgemeinheit eines "Gemeinsam statt Einsam" oder des Wissens um die Notwendigkeit gemeinsamen/solidarischen Handelns erschlägt einen förmlich, wenn man betrachtet wie sehr die menschliche Zivilisation von solchen Anstrengungen durchdrungen ist, wobei Erfolg und Scheitern in einer unangenehmen Weise ineinander übergehen. Oft beginnt ein soziales Unterfangen und versandet in einer Vereinnahmung z. B. als Egotrip, oder in Kommerzialisierung oder Bürokratisierung, Ausbeutung oder Selbstausbeutung.

Meta-Muster haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie durch die Abstraktion so unkonkret sind, dass sie keine konkreten Erfahrungen und Handlungsanweisungen zulasssen. Ein Beispiel: die Erkenntnis dass Mensch in freier Natur schlecht leben kann, zieht als Problemlösung die "Unterkunft/Behausung" nach sich. Aber alles, was sich zu diesem Meta-Muster hilfreich sagen lässt, muss sich auf konkretere Formen/Muster wie "Wohnwagen", "Einfamilienhaus", "Zelt" oder "Hotelzimmer" beziehen. Erst dann kann man Vor- und Nachteile bestimmter Lösungen erwägen oder Erfahrungen teilen, die sich sonst in einem diffusen Abstrakten verwischen.

Dagegen ist eben eine lokale "Transition Initiative" etwas angreifbares, dessen Generierung sich in konkrete Schritte bzw. weitere Muster auflösen und dadurch einer Umsetzung näher bringen lässt.

lg Helmut
lieber helmut,

ich habe erst jetzt - eher zufällig als ich deine seite anschaute - festgestellt, dass du auf 0.5 und 0.6 geantwortest hattest - bin noch nicht so klar in dieser ning website -
jedenfalls - ja dieses muster ist für mich ein blue print oder metamuster wie du sagst - und es bedarf einer konkretisierung - als beispiel will ich den dialog nehmen, der wesentlich für mich und mein leben geworden ist seit ich david bohm im septer 1992 in prag traf ...... ich hab seine seminare in ohaj, changing consciousness mit mark edwards, seine biographie von david peat "infinite potential" gelesen studiert - bevor ich willam isaacs getroffen habe und sein buch studiert habe...

"shared meaning", shared assumptions etc etc ist für mich das schlüsselwort für den dialog - und das fördert eine communale identität, eine grenze gebildet durch dieses shared meaning heraus - über einen längeren zeitraum, wenn sich ein container, ein feld bildet - und weiters entwickeln sich daraus regeln des verhaltens, der geglückten kommunikation etc etc - da kann ich zielsetzungen und klare handlungsanweisungen formulieren - und ich möchte gerne als nächsten schritt am muster "dialog" arbeiten

das interessiert dich ja auch wie ich aus deinem buch mustersprache entnehmen - das lese ich gerade

freu mich auf eine antwort
lg knut

anmerkung 0.6 blueprint gilt auch für "communities of practice", eine weitere konkrete anwendung
Lieber Knut,

es freut mich, dass du mein Buch liest :-) . Du sprichst da viele Leitfiguren und Leitideen an. Ich hätte auch gerne diese persönlichen Kontakte und Erfahrungen. Das Buch von William Isaacs ist eines der "10 wichtigsten Bücher" für mich persönlich. Die Begriffe "Container" und "Feld" sehe ich ganz zentral in der praktischen Umsetzung von ganzheitlichem Denken. Das "Feld der Zentren" ist Alexanderscher Kerngedanken, taucht aber schon intensiv in Jan Christiaan Smuts "Holism and Evolution" auf. Der "Container" ist das generische Muster schlechthin, als Modell für fast alles, vom Organismus bis zur Organisation, von der Sprache bis zum Begriff, vom Haus bis zum Gemeinschaftgarten, vom Softwareobjekt bis zur Zelle. Der Begriff "Container" verbindet mustertheoretische Eigenschaften der GRENZE (in der Dreifachfunktion des Trennes, des Verbindens und des Lebensraumseins) und der KOMPLEMENTARITÄT (als Miteinander von Innen und Außen) mit dem Prozess-Prinzip der OFFENHEIT ... usw. usf. ... nichts bringt die Verflechtung des Lebendigen besser auf den Punkt als der Container. Du bringst vieles in mir zum Schwingen.

Liebe Grüße,
Helmut

P.S. Zum Dialog/Williams wären auch noch die Muster aus "Gewaltfreie Kommunikation" (Marshall B. Rosenberg ) und des "Getting to Yes"/"Getting past NO" (Fisher/Ury) interessant. Mich interessiert das Thema Dialog auch sehr und ich würde da auch gerne mitmachen.
Lieber Helmut,

ich möchte ganz konkret mit dem Muster Dialog (basierend auf bohm und isaacs) anfangen ...... ich hab eine menge geschriebenes material von all meinen workshops, die ich in den letzten 14 jahren gehalten habe ... da kann ich einiges einbauen ... allerdings wird die herausforderung sein, dies in die mustersprache zu bringen - da kannst du sicher helfen

ferner bin ich nicht sicher, ob ich bilder in diesen text hinein kopieren kann ... da kannst du mir vielleicht weiterhelfen ... oder wir wechseln das medium ... aber zb im WIKI kenn ich mich noch weniger aus ...

ich fahr nächste woche auf meinen retreat zur inneren arbeit (inquiry in one´s experience ...) eine arbeit die mir manches am dialog verständlich gemacht hat ... bin nicht sicher, ob ich dort zur musterarbeit kommen werde

ich werde also einen ersten text für das muster dialog schreiben und dann posten .. und dann sehen wir weiter

und ja - das muster "gewaltfreie kommunikation" wäre interessant - und vor allem die U-Theorie von Scharmer - das ist auch eines meiner top bücher für soziale transformation

liebe grüße
knut
Das ist vielleicht pedantisch, aber ich sehe "Dialog" oder "Kommunikation" zwar einerseits als Muster, aber viel mehr noch als Gegenstände von Gestaltung, eigene Mustersprachen begründend.

Wenn du ein, wie es mir scheint, ein gemeinnützliches Ziel - wie eine Veröfffentlichung z. B. als und als Buch verfolgst, würde ich dir gerne bedingunslos dabei helfen. Es müsste nur eine klare Zielsetzung geben. Doug Schuler hat mit "Liberating Voices" genau so etwas gemacht: einen teilöffenlitchen Prozess und dann ein Buch mit dem Besten veröffentlicht. Wenn ein Wiki erforderlich sein sollte, kann ich das zur Verfügung stellen.

Ich bin im Moment eher dabei, eine Ebene höher die Landkarte der Mustersprachen zu kartieren. Ich sehe dass es so etwas wie "Eine Mustersprache des Dialogs" oder "Muster des Dialogs" gibt, in der sich vermutlich etwa 40-100 Einzelmuster befinden werden.

William Isaacs spricht zwar von etlichen Mustern, hat sie aber nicht im einzelnen ausgeführt und ist imho auch nicht vollständig. Das Feld ist ziemlich offen.

Ich glaube, es ist einfacher, in diesen Einzelmustern zu denken, wie ein Werkzeugkasten, und den vorgestellten Dialog als etwas in der Zukunft von den Adressaten der Mustersprache zu gestaltendes zu sehen und offen zu lassen. Z. B. verbessert ein angemessener "Container" die Chancen eines Dialogs, aber ohne den Dialoghintergrund zu kennen, kann nicht mal über seine Notwendigkeit gesprochen werden, ohne im Dialogbegriff eine Engführung herbeizuführen.

Rühr dich einfach wieder, wenn du zurück bist und etwas dazu tun willst.

-- Helmut
Lieber Helmut,
bin wieder zurück und es war ein intensives seminar ...

nochmals zu deiner letzten message -

ja, ich stimme dir bei, dass ich/wir so etwas wie eine mustersprachesprache das dialogs formulieren könnten - aber das hat zur zeit für mich keinen vorrang .... so eine sprache zu haben wäre zwar nützlich, aber für meine absichten eine dialoggruppe ins leben zu rufen oder einen dialog zu begleiten brauch ich sie nicht wirklich - vielleicht siehst du das anders

was ich dennoch gerne tun möchte - ein oder 2 muster im sinne eines "tools-werkzeugs" für das hopkins buch - in englisch - auszuarbeiten .... etwas unter einem heading wie "strategie entwickeln" oder "community building" oder "changing mindsets" ... - etwas was in die umsetzung der transition bewegung passt

im moment bin ich eher dabei meinen dialogworkshop an der vhs linz im november zu designen

jedenfalls melde ich mich wieder oder ich höre von dir
lg knut
Lieber Knut, entschuldige, ich wollte dich nicht in ein arbeitsaufwändiges Projekt hineinpuschen. Da war vielleicht der Wunsch und die Freude, einen Experten auf dem Gebiet zu treffen, der Vater des überschießenden Gedanken. Ich bin in jedem Fall freudig gespannt auf deine Dialog-Muster, in welcher Form und Umfang auch immer. Herzliche Grüße, Helmut

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