Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

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SOLCOM

SOLCOM heißt: SOLidarische Ökonomie und COMmons.
Wir erforschen zwei Elemente einer neuen Realität: Eine Wirtschaft aufbauend auf Werten statt Wert, eine Kultur des Teilens statt Trennens.

Art: Thematische Netzwerke
Mitglieder: 45
Neueste Aktivitäten: 3. Apr 2013

Solidarische Ökonomie & Commons - Erforschen & Entwickeln


Solidarische Ökonomie zielt auf den Umbau von Produktion und Lebensweise. Die konkreten Bedarfe des menschlichen Lebens zu decken ist ihr Zweck, gesellschaftliche Selbstentfaltung ist ihr Weg. Solidarische Ökonomie delegitimiert das Profitmotiv und kann den Zwang zur Kostendeckung überwinden. Die einzigen Beschränkungen, die für sie gelten, sind ökologischer Natur. Das gute Leben ist ihr Richtmaß.

Commons, Gemeingüter, die Allmende bilden eine nährende Matrix, worin soziale Anerkennung selbstverständlich ist und der freie Zugang zum Beziehungsreichtum reell. Commons sind geistige und materielle Grundlage einer solidarischen Produktion, die über einzelne Betriebe und Lebensweisen weit hinausreicht. Commons sind ihr bester Ausdruck und ihr wichtigstes Ergebnis.

Dieses Forum versucht Solidarische Ökonomie und Commons zusammenzudenken, praktische Projekte zu reflektieren, Weichen zu stellen und Initiativen zu setzen. Die Perspektive dieser eingreifenden Erforschung ist, aus solidarökonomischen Zusammenhängen einen gemeinsamen solidarischen Zusammenhang zu entwickeln.


Die Rolle innerhalb von Transition: Solidarische Ökonomie kann ein wichtiges und vielleicht sogar unabdingbares Muster im Transition Prozess sein. Die These ist: eine solidarische Wirtschaft schafft einen vernünftigeren Umgang mit Ressourcen als eine monetäre Konkurrenzwirtschaft.

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Internationale Diskussionen jetzt hier: http://transitionus.ning.com/group/solcominternational

Ein Archiv der bisherigen Arbeit ist hier:

http://solcom.grouply.com
und hier:
http://www.amazee.com/solcom

Links

siehe die Gruppe VIVIR BIEN hier im Netzwerk zum Mapping Solidarischer Ökonomie

Solecopedia
Solecopedia ist ein Enzyklopädieprojekt mit dem Ziel eine verantwortliche, vielfältige und solidarische Ökonomie zu unterstützen. Es handelt sich dabei um ein freies, partizipatives und mehrsprachiges Projekt, das vor allem an die AkteurInnen im Feld gerichtet ist. Sein Zweck ist die Unterstützung der Zusammenarbeit und die gemeinsame Entwicklung eines Referenzkatalogs, der dabei helfen soll die Schwierigkeiten der Kommunikation zwischen Nationen, Sprachen und Sektoren zu beseitigen.

Diskussionsforum

LIFE WITHOUT MONEY

ein neues Buch, hats schon wer gelesen und könnte es rezensieren?
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Gestartet von Franz Nahrada 9. Mai 2012.

"Fairhandeln" und "Zukunftewerkstatt" in Graz

Hier ein kurzer zwischenbericht über einige Aktivitäten in Graz:Der Fairtade-Stammtisch…Fortfahren

Gestartet von Alois Kemmer 12. Apr 2011.

Sorglos-Stiftung

Leider können weder der Staat noch gut gefüllte Bankkonten oder Vorsorgeversuche über Versicherungen mit Sicherheit einen sorglosen Lebensabend garantieren. Sogar Realbesitz kann zum Problem werden,…Fortfahren

Tags: WORD-Datei, als, Download

Gestartet von Alois Kemmer 15. Feb 2011.

Interessante Presseartikel und Bücher 8 Antworten

dieser Thread soll über Neuerscheinungen auf dem Gebiet Solidarische Ökonomie und Commons berichten.

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Brigitte Kratzwald 7. Feb 2011.

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Kommentar

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Kommentar von Alois Kemmer am 3. März 2013 um 5:31am

Als Initiator der Gemeinnützigen Nahversorgung befasse ich mich intensiv mit der praktischen Umsetzung der Solidarischen Ökonomie. Wir könnten dieses Diskussionsforum für einen regen Meinungsaustausch nutzen, deshalb habe ich unser Netzwerk www.nahversorgungs.net auch hier her verlinkt. Ich lade ein, diese Möglichkeit zu nutzen. Auch in Graz ist die Zeit reif, zur Bildung von regionalen Nahversorgungs-Gemeinschaften, wenn uns die Versorgungssicherheit über regionale Kleinstrukturen ein Anliegen ist. Konsumentinnen sollten selbst aktiv werden, wenn sie einen Rest von Unabhängigkeit von der Großindustrie bewahren wollen.

Kommentar von ursula gerhold am 2. April 2012 um 10:24pm

In den Lebenswerkstätten starten wir gerade ein neuartiges Möglichkeitsfeld, das nennt sich "Regionaler Markt der Möglichkeiten". Der Plan ist, vorläufig jeweils einen Samstag im Monat als Markttag im Hof unseres Zentrums in Stainz im öffentlichen Bewußtsein zu verankern. Wir kommunizieren diese Möglichkeit, öffnen an diesem Tag das Hoftor, hängen bunte Tücher oder eine Art Fahne an das Tor und schauen, was passiert. Der Anfang ist vielversprechend: Neugierde, Freude, Ratlosigkeit, Verunsicherung. Vielleicht werden ein paar aus der Gruppe selbst beginnen, einen Tisch aufzubauen, frische Kräuter zu sammeln, die noch vorhandenen Vorräte aus der Speisekammer zu holen, Bücher auf einen Gib- und Nimm-Tisch zu platzieren...

Die einzige Regel, die es gibt, ist: jeder, der etwas gibt, muß auch etwas nehmen.

Ich bin schon sehr neugierig, wie lange es braucht, bis so eine offene, nicht von außen organisierte bzw. vorgegebene Form des Austauschens ins Fließen kommen kann. Vielleicht braucht es Monate, vielleicht ist aber auch in zwei Wochen klar, dass jeder Samstag Markttag sein will. Ich werde Euch darüber berichten.

Ursula

Kommentar von Alois Kemmer am 2. April 2012 um 5:03am

Die Solidarische Ökonomie funktioniert und trägt Früchte! Dazu nur zwei Beispiele: Der Biobauernmarkt, jeden Freitag im CITYPARK in Graz und die www.bio-oase.at in Kirchbach.

Derzeit bemühe mich - gemeinsam mit gleichgesinnten Menschen - um die Gründung einer GENOSSENSCHAFT DER KONSUMENTEN, zur verbesserung der Versorgungssicherheit mit echten "LEBENSMITTELN". Wir haben einen Aufruf zu Mitarbeit und zur Zusammenarbeit verfasst, den ich auch hier vorstellen möchte:

Einladung zur Teilnahme an einer Arbeitsgruppe

mit folgenden Zielen:

-        Bessere Nahversorgung, speziell mit „echten“ regionalen Bio-„Lebensmitteln“.

-        Verbesserung der Versorgungssicherheit durch Unterstützung bäuerlicher Strukturen.

-        Eigeninitiative anstatt Geld - auch über Tausch oder Mitarbeit an Organisationen.

-        Beteiligung an „Solidarischer Landwirtschaft“.

-        Gründung einer Nahversorgungs-Genossenschaft – die auch Arbeitsplätze schafft.

Kontakt und Vernetzung:  Alois Kemmer  kemmer@tauschwiki.net oder Tel.: 0676 9645604

 

Eine mögliche Organisationsform ist eine

Nahversorgungs-Genossenschaft

die vorwiegend

von den KonsumentInnen organisiert und geleitet wird.

 

-        Hauptaufgabe dieser Genossenschaft sollte die regionale Nahversorgung mit echten Bio-„Lebensmitteln“ aus der eher kleinstrukturierten bäuerlichen Landwirtschaft sein.

-        Um das zu ermöglichen sollen möglichst viele gut erreichbare Verteilungsstellen (Läden, Marktstände) oder auch Bestellsysteme und auch Zustelldienste von den Konsumenten selbst eröffnet und betrieben werden, sodass sich die Biobauern auf den Anbau und die Pflege ihrer Produkte konzentrieren können.

-        Der Verkauf der Bioprodukte soll immer im Namen und auf Rechnung jedes einzelnen Biobauern erfolgen, wobei die Biobauern auch selbst die Preise bestimmen.

-        Die Genossenschaft sollte bloß (gemeinnütziger) Dienstleiser und nicht Händler sein.

-        Die KonsumentInnen sollten von sich aus den direkten Kontakt zu den Biobauern pflegen und so nicht nur gegenseitiges Vertrauen aufbauen, sondern auch für die laufende Anpassung des Sortimentes sorgen, mit dem Ziel der regionalen Komplettversorgung mit Biopro-dukten – aber auch mit anderen hochwertigen Produkten des täglichen Bedarfs, die in der Region verfügbar sind.

-        Eine Funktionierende Genossenschaft könnte viele neue Verdienstmöglichkeiten in der kleinstrukturierten Landwirtschaft schaffen und so die Versorgungs-sicherheit auch in Krisenzeiten wesentlich erhöhen.

-        Die Genossenschaft selbst könnte Arbeitgeber für viele Teilzeitjobs sein. Die Kosten werden von jenen Konsu-mentInnen getragen, welche die Dienstleistungen der Genossenschaft nutzen – über entsprechende Verkaufs-provisionen die vom Verkaufserlös der Biobauern einbehalten werden sollen.

-        Dienstleistungen beim Verkauf, aber auch in der Land-wirtschaft sollten fallweise auch über Tauschgeschäfte in Naturalien vergütet werden können.

-        Ein Vorstandsgremium sollte all das regeln und streng darauf achten, dass jede gewerbliche oder gar industrielle Produktion oder Vermarktung und jeder überregionale Großhandel ausgeschlossen bleibt, sodass damit auch der „Bioschmäh“ wirksam verhindert wird.

-         Diese Gemeinnützige Genossenschaft könnte eventuell auch die Trägerorganisation für FOODKOOPS oder für die „Solidarische Landwirtschaft“ (CSA) sein und sie sollte sich darüber hinaus um die Vernetzung mit allen Organisationen und Initiativen bemühen, die ähnlich gelagerte Interessen verfolgen.

Kommentar von willi übelherr am 22. August 2011 um 7:31pm
liebe freunde,

unter allgemeine diskussionen habe ich unsere entwuerfe und diskussionsgrundlagen fuer ein interkommunales netzwerk als ersatz des zentralisierten internets heutiger bauweise eingebracht.

wir wollen primaer international die diskussion um ein demokratisch organisiertes internet fuehren und vielleicht auch eroeffnen.

wir sind eine gruppe von menschen in venezuela, die all die internationalen bestrebungen zur demokratisierung des internets und seiner technischen infrastruktur aufgreift und versucht, dies zum gegenstand aktiver gestaltung zu machen.

wir bitten euch, sich an diesem prozess zu beteiligen und sei es auch nur damit, die ideen und intentionen zu verstehen.

mit lieben gruessen, willi (uebelherr, venezuela)

Kommentar von ursula gerhold am 7. Februar 2011 um 9:25pm

Ich denke schon länger über einen passenden Termin für den Transition-Tag in der Südweststeiermark nach. Nur, wir wollen ja auch wachsende Gärten erleben, deshalb ist es wahrscheinlich später besser. Ausser wir machen jetzt einmal ein vorbereitendes Treffen im März (Andreas hat geschrieben, dass er vorher auch nicht Zeit hat) und planen miteinander, was wir besonders gern an einem ganzen Tag tun möchten.

Und, ja natürlich kenn ich Marlies Ortner. Wir haben vor ca. 15 Jahren mit noch ein paar anderen Leuten gemeinsam den Therapiegarten gegründet, nur uns dann später unterschiedlich weiterentwickelt.

Kommentar von Brigitte Kratzwald am 7. Februar 2011 um 7:53pm

hallo ihr alle!

jetzt hab ich eher durch zufall diese diskussion wieder entdeckt, hatte es schon lange vergessen. aber nachdem ja andreas jetzt in graz wohnt, könnten wir uns vielleicht wirklich zu einer exkursion aufraffen!

und noch etwas, ursula: kennst du die marlies ortner, die permakulturfrau in stainz? das wär doch auch interessant, oder?

Kommentar von Gilsa Hausegger am 2. November 2010 um 4:25pm
liebe ursula das ist eine sehr gute idee und bis zum frühling kann sich dann schon einiges zeigen,bzw.wir können die jetzige dunkle zeit des nach innen gehens nutzen um unsere projekte,ideen und konzepte wachsen und form und ausdruck finden zu lassen.ich freu mich auf einen großartigen transition tag im schilcherland und bin gerne bereit an der realisierung mitzuarbeiten.
Kommentar von ursula gerhold am 31. Oktober 2010 um 9:38pm
Das mit dem Transition Tag im Schilcherland ist mir ja eigentlich nur so rausgerutscht. Inzwischen gefällt mir die Vorstellung aber so gut, mir sind auch schon so viele Möglichkeiten eingefallen, dass ich so einen Tag gerne gscheit planen möchte. Also ist sicherlich Frühling besser, vor allem, weil wir auch Gärten anschauen wollen. Vielleicht macht eine Verbindung mit dem geplanten Brennnesselfest Sinn. (Wir haben unter anderem eine Arbeitsgruppe Fasernessel, die an der Etablierung der Faser-Brennnessel in der Region arbeitet und kleine Manufakturen zur Verarbeitung schaffen will).
Ich freu mich über Programmwünsche und Terminvorschläge.
Und ich wär gerne mit in Berlin jetzt gerade.
Kommentar von Andreas Exner am 29. Oktober 2010 um 9:13am
an einer exkursion wär ich auch interessiert :)... aber das hängt vom termin ab... hab momentan recht viel zu tun, aber vielleicht ergibt es sich, sonst eben 2011 mal :).
Kommentar von Brigitte Kratzwald am 29. Oktober 2010 um 9:08am
Da ich ja auch schon lange nach Stainz kommen will und es doch noch nie geschafft habe, obwohl ich nicht so weit hätte, würde ich mich der Expedition anschließen :-)
Super, Ursula, dass du die Inititative ergriffen hast.
Und ich bin auch schon sehr gespannt auf die Konferenz in Berlin.
 

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