Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Derzeit ist ein neues Stadtentwicklungskonzept für Graz in Planung. BürgerInnen haben die Möglichkeit Einsicht zu nehmen und Vorschläge zu machen. Am 29. März um 16.00 Uhr gibt es eine Präsentation des Konzeptes für die Transition Gruppe in der Grünen Akademie. Wir werden dort auch überlegen, welche Vorschläge wir machen können, damit die Transition-Idee ins Stadtentwicklungskonzept Eingang findet. Zum vorher anschauen:
http://www.graz.at/cms/ziel/3884955/DE/

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Antworten auf diese Diskussion

Folgendes haben wir vorgeschlagen:

 


  1. Im Bereich Wohnen sollte dem zunehmenden Bedürfnis für gemeinschaftliche Wohnformen Rechnung getragen und ausreichend Raum für Baugruppen vorgesehen werden. Schwerpunkte sollten generationenübergreifendes oder Senioren-Wohnen, Interkulturalität und Freiräume für Kinder und Jugendliche sein. Die Beauftragung von Immobilienentwicklern, denen es in erster Linie um Wertsteigerung für Investoren geht und nicht um die Lebensqualität und Bedürfnisse der BewohnerInnen, scheint uns dafür keine geeignete Lösung. Wir schlagen vor, Wohnraum auf Dauer dem Spekulationsmarkt zu entziehen, um ihn für leistbares, selbstbestimmtes Wohnen zu erhalten. Auf Wunsch bringen wir gerne entsprechende Vorschläge und Beispiele ein.

 

  1. In allen Stadtteilen sollten Grundstücke für Gemeinschaftsgärten zur Verfügung gestellt werden. Gemeinschaftsgärten dienen der Versorgung mit gesunden, regionalen Nahrungsmitteln ebenso wie der Stärkung der sozialen Netzwerke. Sie sind besonders geeignet für interkulturelle Kontakte. Diese Grundstücke müssen nicht groß sein, wichtiger ist, dass sie für alle gut erreichbar sind. Möglich wäre es auch in bestehenden Parkflächen, auf Dächern von Tiefgaragen oder als „vertikale Gärten“.

 

  1. Großer Bedarf besteht weiters an Räumen für die gemeinschaftliche Nutzung in Siedlungen. Nachbarschaftliche Beziehungen können nur gedeihen, wenn es konsumfreie Räume für Treffen und Aktivitäten gibt. Ebenso hängt die Entstehung von Tauschkreisen, Foodkoops und anderen Nachhaltigkeitsinitiativen vom Vorhandensein solcher Räume ab. Eine Bereitstellung solcher Räume durch die Stadt halten wir für eine Voraussetzung für das Funktionieren vieler im STEK geplanter Maßnahmen, wie etwa die Förderung der sozialen Teilhabe von Jugendlichen und älteren Menschen und eine Stärkung der BürgerInnenbeteiligung allgemein.

 

  1. Für Punkt 2 und 3 schlagen wir vor, den bestehenden Leerstand zu nutzen und Zwischennutzungskonzepte gemeinsam mit den EigentümerInnen und den BürgerInnen zu entwickeln.

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