Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

"Eine andere Welt ist pflanzbar" - Gemeinschaftsgärten als Transition Klagenfurt-Projektschwarm?

Hier ein Weblog-Eintrag zu Gemeinschaftsgärten anlässlich einer Veranstaltung dazu in Klagenfurt, 9.6.2009.


Gemeinschaftsgarten, Melbourne (Australien)

Urbane Landwirtschaft oder innerstädtische Gärten existieren, seitdem es Städte gibt. Die in den 70ern, in den USA, als Antwort auf die Krise entstandene Gemeinschaftsgarten-bewegung, ist mittlerweile eine weltweite. Auf (meist) innerstädtischen Grünflächen angelegte Gemeinschaftsgärten sind öffentliche Orte der Begegnung, des gemeinschaftlichen und solidarischen Handelns.


Gemeinschaftsgarten, New Jersey (USA)

Die direkte Umwelt selbst gestalten, soziale Netze aufbauen, Selbstversorgung, Wiederaneignung des öffentlichen Raums, Lust am Gärntnern, all das sind Motive der Bewegung. Ihre Vielfalt zeigt sich an den auch in Österreich bestehenden Gärten, die von interkulturellen Frauengärten, Nachbarschaftsgärten bis zu Schul- und Jugendgärten reichen.

Die Dokumentarfilmreihe „Eine andere Welt ist pflanzbar!“ stellt am Beispiel der Gemeinschaftsgärten von Berlin und Buenos Aires diese weltweite Bewegung vor.

Im Zentrum der Filme stehen die Aktivist/innen, ihre Gärten und Visionen. Sie berichten darüber, wie und warum ihre Gärten nicht nur grüne Oasen mitten in der Stadt sind, sondern Projekte, durch die sie „eine andere Welt“ verwirklichen. Diese Ideen nehmen die Filme auf und verknüpfen so emanzipative Projekte aus unterschiedlichen Teilen der Welt.


Frauengarten Klagenfurt

Frauengarten Klagenfurt

Hier gibt es weitere Infos zu Gemeinschaftsgärten weltweit.

Hier gibt es weitere Infos zu Gemeinschaftsgärten in Österreich.

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Antworten auf diese Diskussion

Au ja, Garten ist genial!

Nach dem Filmabend mit Ella und der Suppe gestern abend, bin ich heute mit dem Gedanken aufgewacht (das Unterbewusstsein arbeitet für uns!), dass man in unserem Vorgarten (Rosen-Rasen-Thujenwüste) sicher toll 3 bis 4 Hochbeete unterbringen könnte. Wir werden mal die Stimmung im Haus abklopfen, schließlich heißt es nun 23 Parteien - sorry 22, bei einer hat Erich das heute schon getan, davon zu überzeugen, dass sie wenn schon nicht mitmachen, wenigstens nicht dagegen sein sollen.

Und dann ist noch ein Wunder geschehen - der beste Ehemann von allen hat gemeint, wir bräuchten auf unserem Grundstück (derzeit als Permakultur-Garten und Erholungsraum genutzt, irgendwann wollen wir dort auch bauen) noch unbedingt ein weiteres Hochbeet - bisher konnte ich mir mitunter anhören, dass unsere vielen Beete und Obstbäume keinen Platz mehr für ein Haus lassen. Danke Ella, danke Eva, danke Andreas!

PS: Wer sich unsere Perma-Beete, Tomatendächer und Hochbeet, Kräuterspirale, Erdkeller, Kartoffel- und Salattürme ansehen will, einfach Kontakt aufnehmen.
;-)... das ist aber echt super! ...ich find auch spannend, dass da eine schöne energie zusammenkommt. ich fänd wichtig, dass wir beim nächsten oder dem nächsten "suppe statt profit" das thema gemeinschaftsgarten andiskutieren. ich fänd wichtig, den schwung mitzunehmen. konkret werden lassen kann man das dann wohl eh erst wirklich im herbst, so mit den fragen: wer will wirklich mitmachen, wo gibt es grund, wie organisieren wir das usw.

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