Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Stille&Fülle - Klöster der Zukunft

Informationen

Stille&Fülle - Klöster der Zukunft

Art: Thematische Netzwerke
Mitglieder: 23
Neueste Aktivitäten: 7. Nov 2014

Inspiration für gemeinschaftliches Leben aus zeitlosen Mustern

 

Bist auch Du vielleicht der Meinung, dass es uns in den Möglichkeiten unserer Lebensgestaltung gerade an dem fehlt, was früher die Klöster ausgemacht hat? Vermisst Du auch Orte der Wesentlichkeit, der Einkehr, der Orientierung, der Achtsamkeit und der ganzheitlichen Heilung? Orte des gemeinsamen Tuns, der kompromisslos gewählten Aufgabe, der Pflege des Wissens und der Kultur jenseits ihrer marktgängigen Verflachung?

Dann gehe mit uns der Frage nach, wie solche Unternehmungen heutzutage aussehen können. - Unternehmungen die sich wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben verantworten, sie in einer gemeinschaftlichen Lebensform organisieren und dazu einen dementsprechenden Lebens-, Arbeits- und Kulturraum schaffen wollen. Wir möchten uns ganz absichtlich auf eine geistige Reise zu den Mustern klösterlicher Tradition begeben, um das Zeitlose an ihnen freizulegen und für die Zukunft, jenseits religiöser Dogmen und institutioneller Zwänge, neu zu (er)finden.
Hier sollen Menschen zusammenfinden, die mit dieser Sehnsucht in Resonanz gehen wollen.

Als ersten Schritt planen wir ein Zusammentreffen im Juni 2012. Zwei Tage sollen der inspirierenden Begegnung mit den Gestaltungsmöglichkeiten "neomonastischen" Lebens im 21. Jahrhundert dienen, zwei Tage der Reflexion, sowie  auch schon der Kristallisation von gemeinsam Visionen.

Mehr Info, das Programm, Anmeldung usw. findet ihr unter folgendem Link
http://theoriekultur.at/wiki?Projekte%2FStilleUndF%C3%BClle


In den Diskussionssträngen sollen inhaltlich Anregungen für dieses Symposium gesammelt werden.

Aktuelle Infos gibts auch auf unserer Facebookseite hier.

Hier ist auch eine Präsentation mit Tonspur, Dauer ca 38 Minuten - kann auch einfach durchgeklickt werden wenn Tonspur nicht gestartet ist.

Diskussionsforum

Klöster und klösterliche Orte mit Zukunftspotential 6 Antworten

Die große Zeit der Klöster lag zwischen dem 8. und dem 12. Jahrhundert, danach ging die Initiative in Wissenschaft und Fortschritt auf die Universitäten über. Ausnahmen bestätigen die Regel. Gibt es heute überhaupt noch oder schon wieder Orte, an…Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Paul Franzke 20. Mrz 2012.

Nach dem Symposion: wie gehts weiter? 4 Antworten

Das Symposion in Seebenstein war gut besucht und hat den TeilnehmerInnen viel gebracht - und auch Anstoß und Impulse gegeben, neue inspirierte Orte und Projekte zu schaffen. Wie aber geht der Prozess weiter? * Wollen wir weiter an dem Vorhaben…Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Franz Nahrada 22. Jul 2012.

Mein persönlicher Beitrag zum Klostersymposion 4 Antworten

Bitte schreib einfach mal, was Dein persönlicher Beitrag oder auch Wunsch zum Klostersymposion sein könnte:Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Franz Nahrada 7. Mrz 2012.

Inspirierende Personen für das Klostersymposium 4 Antworten

Wen würden wir gerne einladen, dabei zu sein wenn wir zu Fronleichnam 2012 die Klostergeschichte in Seebenstein Revue passieren lassen? Schreibt bitte eine kurze Beschreibung der Persönlichkeit und auch ob Ihr einen persönlichen Draht habt.Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Nikola Winter 31. Dez 2011.

Themen für das Klostersymposion 3 Antworten

Kloster - Muster sind in vielen Gebieten für uns relevant. Wir wollen uns in der Vorbereitung des Symposions die vielen Gebiete verdeutlichen, in denen Klöster bahnbrechende und auch zukunftsweisende Muster geschaffen oder bewahrt haben.Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Franz Nahrada 11. Jan 2012.

Kurioses und Zukunftsweisendes aus der Klosterwelt 2 Antworten

Hier ist der Raum für Geschichten und News die zeigen dass die Klosterwelt keineswegs so eintönig ist wie man glaubt....und die irgendwie einen Anknüpfungspunkt bilden für eine Assoziation oder Fortsetzung die für unsere Diskussion relevant sein…Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Franz Nahrada 11. Dez 2011.

Mein Kloster - Traum 1 Antwort

Bitte beschreibe im folgenden Deinen ganz persönlichen Traum eines Klosters, in dem Du Dein ganzes Potential entfalten könntest. Schreib auch inwiefern es ein relevanter Ort für den Wandel in einer Region oder darüber hinaus wäre.Fortfahren

Gestartet von Franz Nahrada. Letzte Antwort von Eckhart Riehl 16. Jan 2012.

Kommentarwand

Kommentar

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Kommentar von Franz Nahrada am 25. Mai 2012 um 10:47am

Jetzt ist es höchste Zeit sich anzumelden. Details hier:

http://theoriekultur.at/wiki?Projekte%2FStilleUndF%C3%BClle/Organis...

Kommentar von Franz Nahrada am 25. Mai 2012 um 9:40am

Ein Gruß vom Europakloster Gut Aich ist auch gekommen! 

+Liebe Schwestern und Brüder auf der Tagung "Klöster der Zukunft"

 

 Ihr befasst Euch in diesen Tagen mit Anliegen, die auch uns ganz nahe am Herzen liegen. Wo wir auch hinschauen, überall herrscht grosser Hunger nach:

 Überkonfessioneller, weltnaher Spiritualität,

 nach Orten der Stille und Einkehr,

 Gelebter Gemeinschaft,

 Neuentdeckung altüberlieferter Weisheit,

 gerechtem Umgehen mit Umwelt und Mitwelt,

 dankbarem Leben

 und Heilung für Leib und Seele.

 

 Diesem Hunger des Herzens Nahrung zu bieten, bemühen wir uns im Europakloster Gut Aich, wie es viele andere Benediktinerklöster auch tun.

 Die Zahl der Mönche nimmt beständig ab, während die Zahl von Frauen und Männern, die sich den Mönchsgemeinschaften mehr oder weniger eng anschließen, täglich wächst. In vielen Klöstern sind diese Gruppen sogenannter "Oblaten" um ein Vielfaches zahlreicher als die Mönche. Dies erscheint uns als eine positive Entwicklung -- richtungweisend für die Zukunft.

  Damit das Herzstück klösterlicher Spiritualität kräftig und lebendig bleibt, ist es notwendig, dass Mönche solche Festzeiten, wie diese Tage um Fronleichnam es sind, im Kloster gemeinsam feiern. Darum können wir an Euren Beratungen in Seebenstein leider nicht teilnehmen. Ihr dürft aber sicher sein, dass wir mit Euch im Gebet verbunden sind. Mögen Eure Bemühungen reiche Früchte tragen.

 

 Mit herzlichen Segenswünschen,

 Pater Johannes Pausch,

 Bruder David Steindl-Rast

 und alle Eure Schwestern und Brüder

 im Europakloster Gut Aich

 



 

Kommentar von Franz Nahrada am 21. Mai 2012 um 3:45pm

Und wieder eine tolle Fundstelle aus einem Rundschreiben von Qiani Birgit Werner, http://www.zen-im-alltag.de/ - eine Schwester im Geist, die das, was unsere Intention ist auf ihre schöne Art formuliert hat:

Die neuen Klöster der Zukunft.


In vielen Kulturen und Religionen der Welt gab und gibt es Klöster. Sie alle dienten dem Gemeinschaftlichen Leben durch Rückzug und zugleich der Pflege von Kultur und altem Wissen.

Es waren allerdings immer nur wenige Menschen, die dieses Privileg hatten, der Welt den Rücken zu kehren, um sich vollständig der Innenschau zu verpflichten. Heute finden sich immer weniger Menschen, die sich strengen Klosterregeln unterwerfen möchten.

Die Klöster von damals verfallen und die wenigen überlebenden
Klostergemeinschaften tun sich schwer, Nachwuchs zu finden.

Auf der anderen Seite entsteht seit geraumer Zeit in allen westlichen Gesellschaften das überwältigende Bedürfnis von Menschen, ihrem Leben mehr Sinn zu geben.

Sie suchen ihn in der Natur, durch Rückzug, durch Meditation, Yoga, das Eintauchen in die vielen Angebote eines kaum überschaubaren Esoterikmarktes, schliessen sich spirituellen Gemeinschaften an etc.


  • In einer Welt, die immer rastloser wird und die sich immer schneller dreht,
  • einer Welt zusammenhangsloser Informationsfluten,
  • einer Welt der Korruption und des Werteverfalls,
  • einer Welt, in der Lebens-Erwerb zum Lebens-Kampf wird
  • und Druck, Mobbing und Stress an der Tagesordnung sind,
  • einer Welt des Verfalls, der Vergeudung und Verblendung,
  • einer Welt, in der Altersarmut die Regel wird und
  • in der die Kluft zwischen Armut und Reichtum unüberbrückbar wird,


in einer Welt, die so vollständig aus dem Gleichgewicht geraten ist, ist es nur zu natürlich, dass sich die Menschen wieder der Vergangenheit zuwenden, um zeitlose Antworten zu finden.


So wird es in der Zukunft immer mehr Orte geben, die diesem Bedürfnis Rechnung tragen. Es sind die neuen Klöster der Zukunft.


Das moderne Kloster der Zukunft – ist ein Ort der Zuflucht und des Rückzugs – dessen spiritueller Kern die Stille ist.


An diesen Orten werden kleine Gemeinschaften ein Leben der Achtsamkeit Tag für Tag praktizieren und es werden immer mehr Menschen kommen, die dieses Leben mit ihnen teilen wollen, für kürzere oder längere Zeit.


Die modernen Klöster der Zukunft werden wohl eher Klöster auf Zeit sein, die aber – anders als in der Vergangenheit – heute allen Menschen jedweder Konfession – offenstehen.


Sie sind also überkonfessionell, d.h. sie bieten ein breites Dach, unter dem alle Religionen respektiert und geachtet werden. Sie vermitteln keine Glaubensinhalte und Dogmen. Sie bieten einfache, aber klare ethische Werte, die für alle Menschen gelten und annehmbar sind.

 

 

Kommentar von Paul Franzke am 16. Mai 2012 um 10:04am

Aktuelle zu Veranstaltung findet ihr unter folgendem Link:

http://theoriekultur.at/wiki?Projekte%2FStilleUndF%C3%BClle

Kommentar von Franz Nahrada am 30. April 2012 um 8:56pm

Silvia Prohaska hat in einem Brief die Intention unseres Symposiums mit einfachen Worten sehr gut getroffen:

Lieber Franz,

Eure Planung für Juni, bezüglich Stille & Fülle Klöster der Zukunft, finde ich besonders gut und wichtig.

Die Lebensform Kloster und der Wunsch nach Gemeinschaftsbildung haben durchaus Parallelen.

Zu den vielen anderen Dingen passen beispielsweise die ganzheitliche Heilung und die Achtsamkeit zu beiden oben genannten Arten des Zusammenlebens und das ist für viele Menschen von großer Bedeutung.

Man muss nicht unbedingt alles völlig neu erfinden, sondern aus alten, brauchbaren Dingen, gemischt mit neuen Ideen und Verbesserungen eine lebbare Möglichkeit erschaffen, die den Menschen Freude bringt.

Man sollte sich auf die positiven Aspekte eines Klosterlebens besinnen und diese den Menschen näherbringen.

Diese Klöster der Zukunft sollen kein Rückzug aus der Gesellschaft sein, sondern ein Verbundenbleiben und besonders ein Vernetzen von vielen Gruppen, die ebenso eine  neue Gemeinschaft gebildet haben.

Wenn man ein klösterliches Leben erwähnt, kann das bei so manchem Menschen nämlich auch etwas „Negatives“ auslösen und somit ist eine diesbezügliche „Sperre“ nicht zu übersehen.

Das wollte ich Dir noch kurz schreiben, bevor ich morgen in den Urlaub fahre.

Alles Liebe

Silvia

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Danke!


 

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