Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Über Transition Austria

Der Denkansatz von "Transition" befähigt Menschen in Nachbarschaften, Regionen, Bezirken, Städten und Gemeinden, die Herausforderungen des beginnenden Endes des Erdöls und auch des Klimawandels klar zu erkennen. Wir wollen darauf hinarbeiten eine andere Energiequelle, nämlich die Kreativität und den Gemeinschaftsgeist dieser und aller Menschen freizusetzen, mit denen wir zu tun haben.

Gemeinsam wollen wir diese wichtigen Fragen beantworten: Wie wollen wir, unter Berücksichtigung aller Lebensbereiche, die diese Gesellschaft benötigt um zu bestehen:
* die Kohlenstoffemissionen - und natürlich auch andere Schadstoffemissionen - drastisch reduzieren (als Antwort auf den Klimawandel) ...?;
* die Gefahr von Mangelerscheinungen und Störungen deutlich reduzieren und eine "Widerstandsfähigkeit" unserer Lebenswelt gegen das Ausbleiben der fossilen Ressourcen herstellen (als Antwort auf das Ölfördermaximum)...?;
* die regionale Wirtschaft in hohem Maß stärken (als Antwort auf die wirtschaftliche Instabilität und Krise)...?

* die Isolation der einzelnen Menschen, die sich vielfach in Rückzug, Depression und Handlungsunfähigkeit äußert, zugunsten konvivialer und wohlwollender Lebensumgebungen verändern...?

Die Transition Initiative nimmt nicht für sich in Anspruch, alle Antworten zu kennen, jedoch können sich im Bauen auf das Wissen der Vergangenheit und im Zugreifen auf das Reservoir von Erfindungsgabe, Kompetenzen und Entschlossenheit der Menschen leichter herausbilden.

Es ist an der Zeit, dass wir eine Bestandsaufnahme vornehmen und beginnen, unsere Zukunft, jenseits des (noch) billigen, (scheinbar) im Überfluß vorhandenen und umweltverschmutzenden Öls, wieder zu erschaffen auf dem Weg über in der Region sebst produzierte Nahrungsmittel,über erneuerbare Energieresourcen, über belastbare und selbsterhaltende lokaler Wirtschaftskreisläufe und vor allem eines wiederbelebten Sinnes für das Wohlbefinden der Gemeinschaft und eine solidarischere Ökonomie. Was ist eine Transition Initiative? Wie geht das?

Kommentar

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Kommentar von willi übelherr am 16. März 2013 um 12:47am

lieber Franz,

sei doch bitte nicht immer gleich eingeschnappt. ich freue mich ueber deine und eure arbeit, ich achte sie sehr. aber ohne visionen kommen wir nicht weiter. die praktischen, lokalen schritte sind erst der ausfluss unserer gedanklichen anstrengungen. das geschieht auch immer parallel. erst wenn wir wissen, wo wir hin wollen, koennen wir uns auch dorthin auf den weg machen. und dabei suchen wir keine nischen, sondern richten unsere aufmerksamkeit auf das weite feld des oeffentlichen geschehens in allen bereichen seiner auspraegung. und klar, die oekonomie steht dabei immer im zentrum.

nur so kommen wir dazu, den ganzen dreck des finanzsystems, des geldsystems, des militaers und der buerokratien mitsamt ihren staatskonstruktionen endlich auf den muellplatz zu transportieren.

danke fuer deinen link.

mit lieben gruessen, willi

Kommentar von Franz Nahrada am 15. März 2013 um 12:58pm

Lieber Willi,

Du kriegst sicher mehr Unterstützung wenn Du Dich statt ständiger Polemik darauf konzentrieren würdest, in Deiner Heimat Venezuela ein Netzwerk Globaler Dörfer hochzuziehen. Ich bin gerne bereit Unterstützung zu mobiliseren für ein wirklich beispielgebendes Zukunftsprojekt. Ihr habt die kritische Masse und die Ressourcen in diesem Land. Freies Wissen und Kluge Standards entwickeln sich in atemberaubender Geschwindigkeit.

Ein unscheinbares Treffen von möglicherweise welthistorischer Bedeutung steht unmittelbar bevor: http://blog.opensourceecology.org/2013/03/the-first-open-source-har...

Dort werden technologische Weichen für die "Weltkommune" gestellt!

Im Übrigen versteh bitte ein für allemal, dass der gemeinsame Nenner von Transition "die Reaktion auf den herrschenden Unsinn" ist. Die Zukunftspoerspektive ist nicht fertig, sie wird in tausend Laboratorien erporobt.

Und das ist gut so!

Kommentar von willi übelherr am 14. März 2013 um 9:43pm

liebe freunde,

2 negative abgrenzungen und eine positive begruendung ohne perspektive. das ist zu wenig, um eine neue welt zu erschaffen. aus der kritik des bestehenden entsteht noch kine perspektive der zukunft.

wenn wir taetig werden, dann doch nicht als reaktion des unsinns, sondern weil wir eine andere welt wollen. und sie wird notwendig auf kommunalen strukturen ruhen. auf lokalen, hoch selbstaendigen oekonomien, eingebettet in kommunale autonomie, auf deren grundlage erst freie und freiwillige netzwerke von kommunen entstehen koennen.

wir stehen in der aufgabe, die zukunft zu denken. Robert Jungk hat es zukunftswerkstaetten genannt. wir muessen uns also ueber die frage gedanken machen: "wie wollen wir leben". und da unser leben zunaechst immer auf der oekonomischen basis aufsetzt, "das geschwaetz macht uns nicht satt", bleibt es nicht aus, dass wir unsere oekonomie, also unser wirtschaften, zumindest erst mal gedanklich gestalten muessen.

hilfsmittel dazu, instrument hierfuer ist das kommunikationssystem. und das eben nicht nur angwandt als einfaeltige nutzer, sondern als selbstgestaltende akteure. das wissen der menschheit, der freie zugang zu ihm, die freie anwendung dessen, das ist immer der erste schritt. ohne wissen verstehen wir nicht, was wir zu tun haben. wissen ist immer welterbe. entstanden und entstehend aus der gemeinsamen anstrengung. deswegen koennen wir auch keine private aneignung akzeptieren wie das patent- oder lizenzrecht.

auch keine private aneignung von frequenzen, von methoden oder algorithmen. wir muessen, um dies zu verstehen, keine kilometerlangen theoretischen abhandlungen lesen. da reicht der gesunde menschenverstand. falls er noch da sein sollte.

deswegen ist die diskussion um die zukunft, um unsere prinzipien, um unseren philosophischen grundlagen so entscheidend. dann loest sich alles einfachst auf.

mit lieben gruessen, willi (uebelherr), wube@gmx.net

merida/venezuela

Kommentar von Franz Nahrada am 2. September 2010 um 2:34pm
Danke Eli!
Kommentar von Eli Werschonig am 2. September 2010 um 12:04pm
Es ist zwar ein Detail, aber ein sehr wichtiges, denke ich:
Kohlenstoffemissionen sollten wir durch "Schadstoffemissionen" o.ä. ersetzen. - Es geht ja um viel mehr.
Und damit meine ich nicht primär diesen Text, sondern unser Denken, und auch die Verbreitung und Diskussion von Informationen. (man denke nur z.B. an die Medien, die ja ausschließlich von CO2 sprechen und alles andere unter den Tisch fallen lassen).
Kommentar von Franz Nahrada am 27. August 2010 um 3:11pm
* Transition Kärnten / Osttirol hat die Kriterien fürs Transition Network übersetzt.

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