Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Habe mir letzten Freitag den Film angeschaut und bin enttäuscht - oder eigentlich nicht, denn das war zu befürchten. Meines Erachtens ein reiflich naives Machwerk mit wunderschönen Bildern z.B. für dahinflitzende Elektro-Sportautos (ächz), untermalt mit schöner Filmmusik - kommt über weite Strecken wie eine Werbesendung daher.... Halbwegs interessant ist nur Hermann Scheer, auch wenn er die Macht der Energiekonzerne ein bisschen verschwörungstheoretisch zeichnet.

Nichts - aber auch schon gar nichts über gesellschaftliche Zusammenhänge, Wachstumszwang etc. Aber auch nichts über einen ökologischen Fußabdruck, der die naive Technikgläubigkeit ein bisschen ins Wanken bringen könnte. Die Botschaft:

Markt + Solarzellen = Zukunftsfähigkeit.

Ein Pluspunkt ist sicher die positive Grundstimmung, die der Film verbreitet. Und selbst diese Grundstimmung ist problematisch, wenn sie dazu dient, den Menschen Sand in die Augen zu streuen.
Aber das war's auch schon.

Didaktisch leider auch schlecht, man kommt mit dem Lesen der Untertitel, dem Verstehen der Inhalte und den Bildern nur schwer zurecht. Soweit meine Meinung.

Ich werde mir den Film allerdings ein zweites mal ansehen und mitschreiben versuchen, um genauer die argumenativen Tücken herauszuarbeiten.

Was meint Ihr zu dem Film?

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Kommentar

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Kommentar von Michaela Kohlbacher Schneider am 2. Juni 2010 um 11:59am
Hi Walther,

trotz mehrfachen Anlaufs nicht bis zum Film geschafft. Möchte ihn aber auf alle Fälle noch ansehen. Kann also leider noch nichts konstruktives zur Kritik beitragen. Hoffe, ich schaffe das Nachholen noch bis Juli.

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