Transition Austria

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Kritischer Artikel zu Güssing: Scheitert die Biomasse?

Im online Trend vom Dezember gab es einen Artikel zu Güssing der eigentlich vernichtend ist. Bitte um Stellungnahmen!

http://www.trend.at/articles/0950/580/257375/potemkins-heimat-schei...

Als Versorgungsinsel wäre Güssing genauso kalt, dunkel und ohne Auto unterwegs wie der Rest Österreichs. Vor allem beträgt auch dieser rechnerische Selbstversorgungsgrad in Sachen Energie derzeit gerade mal 51 Prozent. Auf den Bezirk umgerechnet, aus dem die Biomasse-Rohstoffversorgung stammt, sinkt er gar auf 31 Prozent. Zum Größenvergleich: Das ist nur unwesentlich mehr als etwa der Anteil der erneuerbaren Energie in ganz Österreich (24 Prozent) und wäre immer noch zu wenig für die nächste Kyoto-Periode (34 Prozent). Der CO2-Ausstoß Güssings liegt derzeit auch noch bei rund 25.000 Tonnen pro Jahr, das ist genauso viel wie vor fünf Jahren – plangemäß wollte man schon 2006 mit 2000 Tonnen das Auslangen finden....

http://www.trend.at/articles/0950/580/257375/potemkins-heimat-schei...

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Kommentar

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Kommentar von Roland W. Stiegler am 6. Juli 2010 um 4:43am
Da hat wohl einer seine Hausaufgaben gemacht. Es mag ja vieles stimmen, was Markus Groll hier an Erbsen aufzählt. DOCH: Wo wäre Österreich heute OHNE die Pioniere in Güssing. Gäbe es Timelkam, Mureck, die vielen Nachahmer? Das ist ja wohl bequem: Schadenfroh auf die mutigen Vorreiter zu zeigen. Ohne Fehler gäbe es keinen Fortschritt. Wieviel hat wohl der Autor schon gegen den CO2-Ausstoß initiiert?

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