Transition Austria

Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise

Soziale Innovationen für Postwachstum - Social Innovations for Economic Degrowth

Soeben brandneu im renommierten US-Journal "The Solutions" erschienen:

"Social Innovations for Economic Degrowth" (Exner/Lauk):

http://www.thesolutionsjournal.com/node/1143

Aus dem Artikel:

Such an economy without money would not be compelled to grow but could do what an economy in the Greek sense of oikonomia was originally meant to do: efficiently satisfy human needs for food, shelter, and cultural development.


Übersetzt:

Eine solche Ökonomie ohne Geld wäre nicht mehr gezwungen zu wachsen, sondern könnte das tun, wofür eine Ökonomie im griechischen Sinn einer Oikonomia ursprünglich gedacht war: menschliche Bedürfnisse nach Nahrung, Behausung und kultureller Entwicklung effizient zu befriedigen

In unserer Sicht bedeutet eine "Ökonomie ohne Geld" auch eine ohne Tausch, ohne Markt, ohne Kapital/Lohnarbeit, und ohne Staat. Nur damit wird der Wachstumszwang und -drang beseitigt, der nicht aus dem Zins resultiert, wie viele fälschlich glauben, sondern aus der Marktkonkurrenz und dem abstrakten Charakter des Geldes, das niemals satt macht und dessen Vermehrung daher unersättlich ist.

Dies ist keine Utopie, sondern in lokalen bis globalen Nischen bereits gelebte Realität, wie wir an Beispielen zeigen.

Transition braucht solche demonetarisierte Räume und wirtschaftliche Zusammenhänge.

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